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Willkommen

auf der Website des Landesverbandes der Wald- und Naturkindergärten Baden Württemberg e.V.

Aktuelles

Der Landesverband wird vom 24.-28. März 2020 auf der Bildungsmesse didacta vertreten sein. Mitglieder erhalten vergünstigte Eintrittskarten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Der Landesverband feiert nächstes Jahr sein 20jähriges Jubiläum mit einer zweitägigen Veranstaltung am 16. und 17. Mai 2020 im Wildpark Bad Mergentheim. Bei diesem Termin wird auch die Jahreshauptversammlung stattfinden. Nähere Informationen und eine Einladung wird an alle Mitglieder verschickt.

Um auch weiterhin einen gefahrlosen Zugang zum Naturraum "Wald" zu sichern, empfehle ich folgende Vorgehensweise:
 
1. Bitte wenn lesen Sie diesen Bericht aufmerksam. Sie finden das Dokument unter fva-bw.de/publikationen/wzb/ws2018.pdf
2. Fertigen Sie eine Aufstellung der in Ihrem Waldgebiet vorkommenden Baumarten.
3. Vergleichen Sie Ihre Aufzeichnungen mit den Zustandsbeschreibungen und Prognosen des Berichtes und ggf. verfügbarer regionaler Erhebungen/Empfehlungen..
4. Ziehen Sie nach einer ersten Einschätzung ggf. einen Fachmann/eine Fachfrau zu Rate.
5. Wer zukunftsfähig vorsorgen muss/möchte braucht ggf. Alternativ-Waldplätze und/oder Aufforstungspläne mit dem Ziel einer Umstellung auf den klimatischen jetzigen und künftigen Bedingungen besser angepasste Baumarten.
 
Herzliche Grüße
Ihre Ingrid Miklitz 

Im Kinderwald Tauberbischoffsheim begleitet vom 9.-11. April eine Filmcrew die Waldkindergruppe. Martin Wiegert und sein Team produzieren ein Video, für das die Mitglieder des Landesverbandes im März auf der Jahreshauptversammlung  ein Budget freigegeben haben. Die Initiative "Auf dem Weg zum plastikfreien Kindergarten", welche der Landesverband schon 2018 angestoßen hat, wird in visuellen Eindrücken kostenlos für alle Interessierten im Internet zu sehen sein. Schnell, effizient und einfach soll dieser Impuls möglichst viele Einrichtungen, Eltern und andere interessierte Menschen erreichen.

Die Waldkindergartenkinder gehen mit der spannenden Situation ganz gelassen um. Sie haben in den letzten Jahren schon viel Wissen zum Thema erworben, das sie jetzt gerne auch der Kamera anvertrauen. Kräuter auf der Streuobstwiese sammeln und mit eigenen Zutaten eine Suppe auf dem Feuer kochen, sind hier sowieso Routine und Erzieher Tobias Hornung schnitzt aus Holzstöcken dazu Löffel mit den Kindern. Ganz nach dem
lebenspraktischen Ansatz (vgl. Ingrid Miklitz) werden im Kinderwald Bienenstöcke gesäubert und möglichst viel vor Ort selbst hergestellt. Es wird alles getan, um die Mitwelt nicht mit Plastik zu belasten. 

Liebe Mitglieder,

 
Einen Baum zu pflanzen ist immer auch ein Zeichen der Hoffnung.
Vielleicht nehmen Sie den Tag des Baumes in Ihrem Wald-/Naturkindergarten zum Anlass für ein kleines Fest. Zur Inspiration ein Auszug aus dem Buch "Bäume" von Hermann Hesse (Insel-Verlag):
 
Bäume sind Heiligtümer. Wer mit ihnen zu sprechen, wer ihnen zuzuhören weiß, der erfährt die Wahrheit. Sie predigen nicht Lehren und Rezepte, sie predigen, um das einzelne unbekümmert, das Urgesetz des Lebens.

Ein Baum spricht: In mir ist ein Kern, ein Funke, ein Gedanke verborgen, ich bin Leben vom ewigen Leben. Einmalig ist der Versuch und Wurf, den die ewige Mutter mit mir gewagt hat. Einmalig ist meine Gestalt und das Geäder meiner Haut; einmalig das kleinste Blätterspiel meines Wipfels und die kleinste Narbe meiner Rinde. Mein Amt ist, im ausgeprägten Einmaligen das Ewige zu gestalten und zu zeigen.

Ein Baum spricht: Meine Kraft ist das Vertrauen. Ich weiss nichts von den tausend Kindern, die in jedem Jahr aus mir entstehen. Ich lebe das Geheimnis meines Samens zu Ende, nichts anderes ist meine Sorge. Ich vertraue, dass Gott in mir ist. Ich vertraue, dass meine Aufgabe heilig ist. Aus diesem Vertrauen lebe ich.

Wenn wir traurig sind und das Leben nicht mehr gut ertragen können, dann kann ein Baum sprechen: Sei still! Sieh mich an! Leben ist nicht leicht, leben ist nicht schwer! Das sind Kindergedanken.

Bäume haben lange Gedanken, langatmige und ruhige, wie sie ein längeres Leben haben als wir ......

Herzliche Grüße Ingrid Miklitz (1. Vors.)

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